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„Ich weiß, wie Du fühlst“ Buchautorin, Trainerin und Menschenkennerin par excellence: Tatjana Strobel erklärt, warum es lohnenswert ist, sich mit der Körpersprache unseres Gegenübers zu beschäftigen. |
| Interview mit Tatjana Strobel |
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1. Frau Strobel, seit vielen Jahren beschäftigen Sie sich mit der Körpersprache. Warum sind Kenntnisse darüber gerade auch für junge Menschen so spannend? In einem jungen Leben stehen viele wichtige, zukunftsträchtige Entscheidungen an, dabei entscheiden gerade diese non-verbalen Zeichen des zukünftigen Chefs, Partners, Lehrers über Sympathie und Antipathie und damit über Erfolg oder Misserfolg. Die wahren Gefühle der Mitmenschen zu erkennen ist daher Gold wert!
2. Menschen kommunizieren über 3 Kanäle: ihre Stimme, ihre Mimik und ihren Körper. Worauf muss ich achten, wenn ich erfahren will, was jemand sagt, ohne dass er es ausspricht? Toll, wäre natürlich man läge das Augenmerk auf alle 3 Kanäle. Am einfachsten zu lesen ist jedoch die Körpersprache. Achten Sie auf Arme und Beine, sind diese offen, oder verschlossen. Zeigen diese auf Sie oder von Ihnen weg. Kommt der Kunde Ihnen vertraulich näher, oder zieht er sich von Ihnen zurück. Macht Ihr Gegenüber die gleichen Bewegungen wie Sie? Spiegelt er Sie? Nähe steht immer für eine gute und sympathische Beziehung, offene, nach oben gehende Handbewegungen für Optimismus und Freude, Spiegelungen für eine hohe Beziehungsebende und Vertrauen! 3. Warum sollte man besonders auf die Augenbewegungen seines Gegenübers achten? Stellt man seinen Mitmenschen eine offene Frage, so wird man anhand seiner Augenbewegung erkennen, in welchem Sinneskanal er in diesem Moment „zuhause“ ist. Gehen die Augen nach oben, so hat er sich die Information aus seinem „Bilderspeicher“ geholt, ist visuell orientiert. Visuelle benötigen von ihrem Gegenüber Bilder, Geschichten und die Erklärungen dürfen nicht zu lange sein. Es muss schnell gehen. Gehen die Augen nach unten, Richtung Boden, so holt der Gesprächspartner die Erfahrungen aus seinem „Gefühlsspeicher“. Sogenannte Kinästheten benötigen eine persönliche Bindung, großes Vertrauen und Einfühlungsvermögen damit sie sich wohlfühlen. Bleiben die Augen auf Ohrenhöhe. So bedient sich das Gegenüber gerade in seinem „Hörspeicher“, er ist auditiv orientiert. Diesen Menschen begeistern und fesseln Sie mit ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) 4. Was macht eigentlich einen guten Menschenkenner aus? Ein guter Menschenkenner beobachtet die Menschen, versucht unvoreingenommen auf den Gegenüber zuzugehen, stellt offen Fragen, ist interessiert. Er erkennt ob das Gesagte mit den wahren Gefühlen des Menschen übereinstimmt. 5. „Wenn man ein paar Grundregeln beherzigt, kann man die Chance erhöhen, auf andere Menschen positiv und sympathisch zu wirken“, so Ihre Empfehlung. Welche sind das?
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